Lage, Klima, Reportage und Wetter.

Map Cozumel Karte

Das ganze Küstengebiet Yucatáns ist von herrlichen Stränden mit weissem, feinem Sand gesäumt die eine üppige Vegetation beschattet.
Einige derselben, wie Campeche, Progreso oder Ciudad del Carmen, liegen an den Wassern des Golfes von Mexico.
Cancún, Isla Mujeres und Cozumel dagegen werden von den Wassern des Karibischen Meeres bespült.
All diese Strände sind offene, unverfälschte Naturgebiete, wo es eine Unzahl von Unterwassergärten oder Korallenparadiesen gibt.
Die Inseln Yucatáns, die mit der Halbinsel selbst durch rasche Verkehrsmittel verbunden sind, wurden in erstrangige Fremdenverkehrszentren umgewandelt.
Die Insel Cozumel liegt 57 km von Cancun und 20 km vor der Küste Mexikos.
Cozumel war einst der Wallfahrtsort für Maya-Pilger, die der Mondgöttin Ixchel ihre Anerkennung erweisen wollten.
Heutzutage ist Cozumel eine der beliebtesten Anlegestellen für Kreuzfahrtschiffe und die Pilger kommen aus allen Teilen der Welt, um die atemberaubende Unter- wasserwelt vor der Küste Cozumels zu erforschen.
Das Gama Riff ist das zweitgrösste Korallenriff auf der Welt und die Heimat von tropischen Fischen in allen Farben des Regenbogens und anderen Meereslebe- wesen.

Die Tageswerte liegen im Dezember - April so um 26-32 Grad.
Mit dem Inselhüpfer ab Cancun(Luftweg) ist Cozumel in 10, auf dem Wasserweg
in 35 Minuten erreichbar.


REPORTAGE von Georges Götte:

Die zweite Hälfte meiner Yuctan-Reise galt einem Besuch der nahegelegenen Insel Cozumel, dem "Land der Schwalben".
Cozumel ist eine der grössten Inseln Mexicos(52 km lang und 18 km breit). Weite Teile der Insel sind unbewohnt. Ende der 50er Jahre wurde sie vom internationalen Tourismus als Taucherparadies erschlossen. Die Hauptattraktion ist das berühmte, 1960 von Jacques-Yves Cousteau entdeckte Palancar-Riff. Dieses erstreckt sich von Punta Nizuc vor Cancun bis hinunter nach Honduras. Man nennt es auch "kleines" Barrier-Riff. Unter der Leitung der seit über 16 Jahren auf der Insel wohnhaften Schweizer Tauchlehrerin Roswitha, Besitzerin der Pension "Villas Ixchel", tauchte ich an diesem und anderen vielversprechenden Riffen von Cozumel. Sie sind überaus reich an verschiedensten Korallen, Schwämmen und tropischen Fischen. Auch Begegnungen mit Stachelrochen, Muränen, Langusten und Grossfischen sind alltäglich. Die überdurchschnittlich guten, genüsslichen Sichtweiten von 35 bis 50 Meter sind ebenso charakteristisch für diese Tauchgebiete, wie die Strömung. Die Taucher werden beim Tauchgang immer vom Boot begleitet und am Ende sicher wieder aufgefischt. Daher werden die Boote auch nicht verankert, was wesentlich zur Erhaltung der Riffe und Tauchplätze beiträgt. Die morgendlichen Tauchgänge am Aussenriff lassen sich mit den Besten dieser Welt vergleichen. Am Nachmittag wird aus Sicherheitsgründen jedoch eher an den weniger tiefen Plätzen des Innenriffes getaucht. Es muss gesagt werden, dass der Hurricane "Gilbert" Ende der achtziger Jahre den Riffen ziemlich Schaden zugesetzt hat. Für einen Taucher mit Profil gibt es aber auch da immer Schönes zu sehen. Der Kontrast zwischen dem Höhlentauchen in den zauberhaften Höhlen und der Faszination der karibischen Korallenriffe hat einen ganz besonderen Reiz, den man wahrscheinlich nirgendwo auf der Welt in diesem Masse antrifft. Es ist ein unvergleichliches Abenteuer für Taucher mit den entsprechenden Voraussetzungen.

Fügt man noch dazu, dass Mexico auf eine äusserst reiche Vorgeschicht zurückblicken kann (Mayas, Azteken...)
lohnt sich auch eine Kulturreise ins Land der Sombreros und der Tequila....

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